Salsamusik

Die Salsa-Musik findet ihren Ursprung im kubanischen "Son". Son entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts im Osten Kubas, im sogenannten "Oriente".

Son ist eine Art kubanischer Blues und dort sehr populär. Hochburg des Son ist Santiago de Cuba. Die Werkzeuge des Son, also die Instrumente, auf denen er gespielt wird, sind die Gitarre, der Marimbula, eine Holzschachtel mit Metallplatten, der Kontrabaß, Bongos, Claves, zwei kleine Holzstäbe, Trompete und Maracas. Besondere Beachtung verdienen die Claves, denn sie kreierten einen Rhythmus, der einen 8/8 Takt aufweist und so synkopierte Rhythmusversetzungen über zwei 4/4 Takte möglich machte. Dieser charakteristische Rhythmus macht den typischen "Latino-Sound" aus und er ist die Grundlage der kubanischen Tanzmusik.

Musiker, die den kubanischen Son bekannt machten, sind Arsenio Rodriguez, Igancio Pineiro oder Miguel Matamores. Wer nach Kuba reist und Santiago de Cuba, die einstige Hauptstadt der Insel besucht, der sollte auf keinen Fall versäumen, in der "Casa de la Trova" einzukehren. Es ist ein Tanzlokal, das für den traditionellen Son berühmt ist, der dort gespielt wird.

Der Son ist also nicht etwa tot und nur eine Wegstein zum Salsa. Nein, er entwickelt sich immer noch und es gibt viele moderne Varianten des Son. Bekannten Son Musiker sind etwas Sierra Maestra oder Quatro Patria. Der Son kam in den 1940er bis 1950er Jahren von Kuba nach den USA und Europa. Er wurde mit puertoricanischen Klängen und mit elektronischen Musikinstrumenten kombiniert – die Salsa-Musik entstand. Natürlich entstand keine einheitliche Musikrichtung, sondern es entwickelten sich unterschiedliche Musikstilrichtungen. Es gibt etwa den puertoricanischen Stil, den kubanischen Stil oder den New York Stil.

Die Salsa Musik war zunächst eine sehr sozial und auch politisch engagierte Musik. Kein Wunder, wenn man auf die Entstehungsorte des Salsa blickt: "El Barrio" in New York. Dort lebten nicht viele reiche Leute. Die Texte der Salsa Musik handelten von Armut und sozialer Ungerechtigkeit. Heute ist das anders. Es überwiegt das Thema Liebe, Sehnsucht und Romantik. Aber dennoch schreiben manche Salsa-Künstler, etwa Willie Colón oder Ruben Blades, immer noch soziale Texte zu ihren Songs. Die neuen Themen der Salsa-Songs nennt man "Salsa Romantica" oder sogar "Salsa Erotica".

Um auch einmal auf Deutschland als europäisches Salsa-Land zu sprechen zu kommen: gute Salsa-Bands aus Deutschland sind beispielsweise Salsa Caliente, Conexion Latina, Salsa Picante oder Titmo y Clave.

Wie erkennt man gute Salsa Musik?

Nun, gute Salsa Musik muss zwei Funktionen erfüllen. Der Sound muss gut im Ohr liegen und sie muss tanzbar sein.

Wann ist Salsa Musik tanzbar?

Die Salsa Musik muss das richtige Tempo haben, nicht zu schnell und nicht zu langsam.

Der Rhythmus muss stimmen, d.h. die Salsa Musik muss im 8/8 Takt Betonungen auf 1,3,4,6,7 haben. Das erreicht sie durch die Claves. Hinzu kommen muss, dass der Rhythmus deutlich hörbar ist und über eine Regelmäßigkeit verfügt. Wenn ein Salsa Musik-Stück einen langen ruhigen Soloteil hat, ist es zum Salsa Tanzen nicht gut geeignet.

Welche Salsa-Musik eignet sich für den Salsa Anfaenger?

L.A. Carpool ist ein Interpret, dessen Salsastücke für Salsa-Tanz-Anfänger hervorragend geeignet sind. Gute Titel von ihm sind Incognito, Miguel, Mi Guajira, Salsa Inferno oder Azuquita. Auch das Orquestra Gitano hat in seinem Repertoire Salsa-Musik, die gut für Tanz-Anfänger geeignet ist: Salsa Gitana, Mi Promesa de Amor oder Vacilar.

Die Stücke von diesem Salsa Interpreten gibt es auf Salsa CD oder Salsa mp3.

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