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SALSA

Der Salsa-Fragebogen

Der Salsa Fragebogen hat mit der Salsa Musik nichts zu tun. Er steht für Salutogenetische Subjektive Arbeitsanalyse und ist vor dem Hintergrund des Arbeitnehmerschutzgesetzes zu verstehen.



Das Arbeitnehmerschutzgesetz (ASchG) verpflichtet den Arbeitgeber, ausreichende Maßnahmen , für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz zu treffen. In diesem Zusammenhang nimmt man auch eine Evaluierung der Arbeitsplätze vor.
Da in diese Arbeitsplatz-Evaluierung werden die Mitarbeiter einbezogen und befragt.
Eine solche Mitarbeiterbefragung wird üblicherweise mittes des arbeitspsychologischen Instruments SALSA durchgeführt.

Der Fragebogen SALSA setzt sich aus fünf Bereichen zusammen:
1. Angaben zur Person;
2.  Arbeit und Betrieb;
3.  Privatbereich und Freizeit;
4.  Persönliche Einstellungen und
5.  Gesundheit und Krankheit.

Den Kern des Fragebogens bildet der 2. Teil, nämlich die Arbeit und Gesundheit. Hier soll der Arbeitnehmer bezüglich seines Arbeitsplatzes das Vorhandensein und die Ausprägung verschiedener Aufgabenmerkmale, Belastungen sowie organisationaler und sozialer Ressourcen der Arbeit einschätzen. Die Hauptgesichtspunkt von SALSA sind somit die Arbeitsbedingungen und Schutzfaktoren der Arbeit („salutogenetische Ressourcen“). Sie dienen mit dazu, dass Beschäftigte in der Lage sind, ihre Gesundheit trotz Belastungen aufrecht zu erhalten und wiederherzustellen.
Mittels SALSA kann man auch  Gruppenvergleiche hinsichtlich verschiedener Kriterien anstellen, etwa  Tätigkeits- und Berufsgruppen vergleichen sowie Betriebe mit unterschiedlicher Arbeitsgestaltungen.