Salsa - Tanz der Karibik

Wie die Musik des Salsa ist der dazugehörige Tanz eine Mischung afrokaribischer und europäischer Richtungen. Die Wurzeln gehen auf den englischen Contredanse (auch: Cotredance, span: Contradanza) des 17. Jahrhunderts zurück. Die spanischen und französischen Kolonialisten brachten die Tänze ihrer Heimat in die Karibik.

Der Salsa Tanz hatte früher einen religiösen Bezug, aber auch die Funktion, einen Partner zu finden bzw. eine Frau zu erobern. So sind der kubanische Guaguancó und der kolumbianische Cumbia Werbetänze. In den 70er Jahren, als die Salsa Musik ihren populären Höhepunkt erreichte, bildeten sich eigene Tanzstile. In New York etwa der gleichnamige New York Style. Auf dem Lateinamerikanischen Festland dominierte der von Kolumbien ausgehende Stil der Cumbia (Cumbia Style). Weitere Styles sind: Colombian Style, Mambo, New York Style, Showdance, L.A. Style, Cuban Style, Shine und Team.

Der 4/4 Takt ist der Takt des Salsa. Beim Salsa Tanz gibt es keinen einheitlichen Grundschritt. Der Vorwärts-Rückwärts Grundschritt auf 1 ist der allgemein anerkannteste Grundschritt. Auf dem ersten Schlag des Taktes beginnt der Grundschritt; er erstreckt sich über 2 Takte. Der Mann geht im ersten Takt einen Schritt vorwärts, tanzt einen Schritt am Platz und anschließend ein Schließen. Dann folgt von ihm ein Rückwärtsschritt, Platz und Schließen. Eien Pause auf dem jeweils vierten Schlag des Taktes ist ein charakteristisches Merkmal des Salsa Tanzes; durch die Pause wird zusammen mit der Perkussion die Betonung auf den 4. Schlag gelegt.